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Blog reloaded

Gut, dass ich diesen Blog nicht als Tagebuch benutze, sonst hätte ich ne Menge nachzuholen.  2 Monate ist der letzte Eintrag her. Aber ich komm' damit gut klar ;-).

Was hat man so für Gedanken, die aus einem raussprudeln?

Heute etwas, dass man bei mir durchaus mal vermissen kann:

 Stille.

Daher könnte man sagen, Daniel und der besinnliche ruhige Advent (den es leider fast nich mehr so gibt, ich sag nur Geschenkewahn, Vorbereitungen (auf was bereite ich mich eigentlich vor?) und der Stress im Beruf / in der Ausbildung.

Stille heisst für mich ruhig werden im doppelten Sinn. Erstens die Klappe zu halten und zweitens innerlich ruhig zu werden, was viel schwieriger ist als nichts zu sagen.

Innerlich ruhig werden heisst, ich kann hinhören. Ich kann wahrnehmen, ich kann fühlen. Versinkt man im Stress, blendet man viel aus, weil die Seele damit zu schaffen hat, das Vordergründige auf die Reihe zu bekommen.

Ich kann es total nachvollziehen, dass man das nicht mehr spürt. Stress, eigener Wille, alles richtig zu machen, Sorge um andere, Schule, ......

Wo warst du das letzte Mal innerlich ruhig?

Oder sehnst du dich grad nach was ganz anderem?

Ich merke immer wieder, dass ich selbst nur bis zu nem gewissen Grad innerlich ruhig werden kann, aber das letzte Stück, was fehlt, dass kann ich nicht alleine machen.

 Einen Satz will ich einfach mal so stehen lassen:

"Aber sei nur stille zu Gott, meine Seele, denn er ist meine Hoffnung. Er ist mein Fels, meine Hilfe, und mein Schutz, dass ich nicht fallen werde." (Ps.62,6.7)

auf deutsch:

Werde ruhig, und lass IHN reden. Er stillt den Sturm in uns. Das ist das, worauf ich vertraue, denn er ist mein sicheres Fundament, mein Begleiter, er hilft mir auf, wenn ich falle, und er gibt acht, dass ich nicht liegen bleibe, wenn Unruhe denkt, sie hätte mich endlich.

14.12.08 14:06, kommentieren